Question: Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

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Als Gehalt verdient ein frei praktizierender Arzt in der Schweiz rund 200.000 Euro pro Jahr, im Vergleich ist der Verdienst eines niedergelassenen Arztes in Deutschland ca. 150.000 Euro im Durchschnitt.

Februar 1808 in München geboren. Seine Mutter — Franziska Spitzweg geb. Schmutzer — gehörte als Tochter eines reichen Früchtegroßhändlers dem Münchens an. Das Anwesen der Schmutzers in der Neuhauser Gasse 14 war ein stattlicher Besitz, das Carl Spitzweg später durch die Erbschaft finanzielle Unabhängigkeit bescherte. Carls Vater — — stammte aus dem Dorf nahe der Stadt im heutigen Landkreis Fürstenfeldbruck inwo seine Familie zu Reichtum gekommen war.

Bis 1807 war die geschäftliche Basis von Spitzwegs Vater der Handel mit in München. Seine Verwandten beherrschten florierende Obstgeschäfte. Simon Spitzweg war ein gebildeter Kaufmann, der in München auch durch seine politische Tätigkeit zu Achtung und Ansehen gelangte. Carl Spitzweg hatte zwei Brüder, deren Berufe ebenso vom Vater vorbestimmt waren wie sein eigener. Der Älteste, Simon, sollte das Geschäft übernehmen, Carl sollte Apotheker und der Jüngste, Eduard, Arzt werden.

In München genoss Carl eine wohlbehütete Kindheit. Durch den Tod seiner Mutter wurde er 1819. Der Vater heiratete noch im selben Jahr die Schwester seiner verstorbenen Frau, Maria Kreszenz. Ab 1819 besuchte Carl Spitzweg die Studienanstalt München und durchlief die zwei lateinischen Vorbereitungsklassen und die zwei Progymnasialklassen mit wechselndem Erfolg. Das eigentliche Gymnasium, das heutigeverließ er 1824 nach der zweiten von vier Gymnasialklassen.

Die liebe Familie

Dezember 1828, während des letzten Lehrjahres, starb sein Vater. Dort lebte er ein Jahr zusammen mit Theaterleuten und Malern. In diesem Jahr starb der älteste Bruder als Kaufmann im ägyptischen Alexandria.

Carl Spitzweg begann 1830 mit dem Studium der Pharmazie, Botanik und Chemie an der Münchner Universität, das er 1832 mit Auszeichnung abschloss. Er war nun als praktischer Apotheker zugelassen und arbeitete als solcher u. Während eines Kuraufenthaltes innach einer Krankheit, fasste er den Entschluss, sich hauptberuflich der Malerei zu widmen.

Die Entscheidung wurde dadurch erleichtert, dass er zu dieser Zeit seinen Erbanteil zugewiesen bekam. Carl Spitzweg hat nie eine Akademie besucht, er war. Es folgten Reisen nach 1839nach 1850 und mit dem Landschaftsmaler nachzur sowie auf dem Rückweg nach 1851nach und. Seit 1844 war er Mitarbeiter derdie er mit zahlreichen humoristischen Zeichnungen versah. Kurz nach dem Tod seines jüngeren Bruders starb Carl Spitzweg am 23.

September 1885 im Alter von 77 Jahren an einemman fand ihn in seiner Münchner Wohnung. In München wurde er auch begraben. Ab 1824 begann er mit zu malen.

Zu Lebzeiten konnte Spitzweg etwa vierhundert Gemälde verkaufen. Bewunderer und Käufer fand er vor allem in der zu neuer Kaufkraft gelangten Bürgerschaft, wenngleich die Popularität, die Spitzwegs Malerei heute genießt, erst nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte.

Sein Malstil gehört der an. Anfangs war Spitzweg noch der Richtung verbunden, später lockerte sich seine Malweise auf, dem sehr nahe. Bereits während seiner Jugend zeichnete Spitzweg viel; auch während seiner Arbeit in der Apotheke zeichnete er die Köpfe der wirklichen und eingebildeten Kranken, Jungen und Alten, sowie die Originale der Kleinstadt Straubing.

An diesem idyllischen Städtchen gefiel Spitzweg besonders das malerische Kleinstadtbild mit den engen Gassen und zierlichen Erkern, die Türmchen, Brunnen und Steinfiguren. Immer wieder kommen diese Motive in seinen Bildern vor.

Spitzweg stellte Menschen in ihrem zeitbedingten bürgerlichen Milieu dar. Er schildert auf kleinformatigen Bildern das biedermeierliche Kleinbürgertum, die kauzigen Sonderlinge und romantische Begebenheiten. Zwar stellte er menschliche Schwächen dar, jedoch nicht das Verruchte oder das Gemeine; alles Derbe war Spitzweg fremd.

In dem Bild Der Kaktusliebhaber zeigt Spitzweg den Büromenschen vor seiner Lieblingspflanze, dem Kaktus. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang auch Gemälde wie Beim Antiquar, Schildwache am Tor, Der Sterndeuter, Der Alchimist, Der Bücherwurm, Ein Besuch, Abschied oder Der Bettelmusikant.

Durch die Freundschaft mit dem Landschaftsmalermit dem er viele Reisen unternahm, rückte die Landschaft stärker in sein Bewusstsein. Mit Natur- und Farbsinn malte er grandiose Bergmassive und deren freie Weite, romantische Waldwinkel, die grüne Hochebene mit Wald, Wiese und Erntefeld — zumeist bei schönem Wetter; er stellte lieber das Licht dar. Als Beispiele lassen Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? Am Ammersee, Heuernte im Gebirge und Fahrendes Volk nennen. Spitzweg hatte einen ausgeprägten Farbensinn.

Durch die Apothekerausbildung gewann er chemische und technische Erfahrung bei der Herstellung seiner Farben. Er verwendete ein einmaliges, hell leuchtendes Blau, das man bei keinem anderen Maler wiederfindet. Er verstand es auch, dauerhafte Farben zu produzieren. Von seinen weiten Reisen brachte Spitzweg eine reiche Sammlung von Skizzen mit nach Hause, die er im Atelier in seine Gemälde einfügte.

Spitzweg machte sich über viele Gepflogenheiten seiner Zeit lustig.

Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

Auch die Obrigkeit versieht er mit gutmütigem Spott, so in dem Bild, in dem ein Polizist fahrende Musikanten nach ihrem fragt. Er hängt mit verrutschter Perücke hilflos am Riemen seiner und hält verkrampft seine Büchse fest. Spitzweg hat dieses Malheur schadenfroh ausgemalt, indem er die vor Schrecken geweiteten Augen, die nach Halt suchende rechte Hand und die über dem Bauch gespannte Hose zeigt.

Während einer der Mönche auf sein Schriftstück zeigt, nimmt der andere eine ablehnende Haltung ein und deutet gleichzeitig auf seinen Verstand. Die streitenden Einsiedler dagegen scheinen sich nicht mehr viel zu sagen zu haben. In großer Entfernung voneinander deutet einer Richtung Himmel, der andere zeigt ihm einen. Dieser ist zurückgetreten, um Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? von ihm gemalte Porträt zu prüfen.

Er steht vor seinem Bild, dessen Staffelei den Bildraum in zwei Hälften teilt. Rechts thront das Modell auf einem Podest. Auffällig ist, dass das Modell eine des 17. Das wirft die Frage auf, ob Porträts der flämischen Maleroder Spitzweg als Vorbild dienten.

Vom Fensterbrett aus schaut ein Vogel neugierig zu. Sonnenlicht fällt durch ein großes Fenster in das Atelier. Der neugierige Vogel im weit geöffneten Fenster symbolisiert unbegrenzt erscheinende Freiheit, jedoch hat der Maler diese nicht.

In seinem kleinen Atelier betrachtet er, steif und die Hände zur Seite haltend, das werdende Grossporträt auf der Staffelei. Auch auf dem Boden rings herum sind viele Gemälde zu sehen. Wie bei Spitzwegs hintergründiger Erzählkunst häufig, trügt die Idylle. Denn der Künstler wirkt bei genauerer Betrachtung ratlos. Das Modell selbst trägt keine als spanisch ersichtlichen Charakterzüge. Der Künstler hat sich bereits in verschiedensten Genres — der religiösen Malerei, der Kunst des Porträts, der Genremalerei — versucht, doch offensichtlich blieben viele seiner Werke unverkauft.

Das Verkaufsglück war dem jungen Künstler nicht hold. Daher bekam der Gipsabguss der Siegesgöttin Nike, als Zeichen ihrer Launenhaftigkeit, eine Narrenkappe aufgesetzt. Dieses Gemälde trägt deutliche autobiographische Züge. Spitzweg thematisiert seine eigenen, am Anfang seiner Karriere vergeblichen Versuche, seine Werke zu verkaufen.

Diese bezieht sich auf den Hannoverschen Kunstverein, über welchen Spitzweg, mit durchaus wechselndem Erfolg, verschiedentlich versuchte, Gemälde zu verkaufen. Im konkreten Fall hatte Spitzweg seinen Agenten Pichler gebeten, das Gemälde Bergschüler Kinder im Walde zum Kunstverein in Hannover zu schicken, um es dort zu Geld zu machen. Es ist im Bildvordergrund rechts zu identifizieren. Erst nach einem weiteren misslungenen Versuch beim Rheinischen Kunstverein fand das Werk bei seiner späteren Präsentation in Karlsruhe einen Käufer.

Der Misserfolg in Hannover beschäftigte den Künstler offenbar langjährig. Mit zunehmendem Alter überzeichnete Spitzweg seine Figuren weniger karikaturhaft, sondern betonte immer öfter das Idyllische. Auf dem Bild Der Kaktusfreund betrachtet ein alter, Pfeife rauchender Herr im Hausrock seinen Kaktus, der Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

Blüte hervorgebracht hat. Lange musste er darauf warten und freut sich jetzt still darüber. Spitzweg entwirft hier einen friedlichen Ort, an dem sich Natur und Mensch harmonisch zusammenfinden. Beim Kaktusliebhaber zeigt der dicke Kaktus eine rote Blüte. Ein Schreiber mit Glatze, rötlicher Knubbelnase und hochgeschlossenem Rock beugt sich dem Kaktus entgegen, der sich ihm seinerseits zuneigt.

Ob die Schatten des Uhrenpendels und der Gewichte richtig oder falsch dargestellt sind, ist strittig. Der Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? zeigt noch einmal Spitzwegs ironische Ader. Mit starker Brille und einem zu kleinen Kescher steht der Hobbybiologe ziemlich hilflos mitten in einem tropisch anmutenden Wald, während zwei riesige blaue Schmetterlinge im Vordergrund frei herumgaukeln. Der Bildbetrachter sieht sie, der weiter entfernte unbeholfene Schmetterlingssammler nicht.

Im Dachstübchen hält eine Szene fest, in der ein lehrerhaft aussehender Mann die Gelegenheit, seine Fensterblumen zu gießen, nutzt, um eine junge Nachbarin bei einer Hausarbeit am offenen Fenster zu beobachten, was sie mit einem Blick erwidert.

Der Geologe zeigt einen Erdwissenschaftler bei der Geländearbeit, ein Handstück beobachtend. Der Blasturm in Schwandorf erzählt keine Geschichte, sondern ist eine Naturstudie. Vor dem Sternenhimmel ragt der alte Turm auf, aus dessen oberem Fenster Licht scheint.

Sein Humor war hintergründig und oft kritisierte er tiefsinnig und pessimistisch die Missstände seiner Zeit. Seine Gemälde, denen so viel Merkwürdiges zu eigen ist, zeugen aber nicht von Unverständnis, sondern von seiner großen Menschenkenntnis. Sie reflektieren zudem kleinbürgerliches Biedermeier und revolutionären zugleich.

Herrschen gesellschaftliche Enge und Beschränkungen in einem Überwachungsstaat, zieht sich der Bürger oft in einen privaten Winkel zurück. Freie Meinungsäußerungen galten zu Spitzwegs Lebzeit als sehr riskant.

Vielen erschien es als ratsam, tunlichst nicht über Politik zu sprechen. Strenge Zensur verbot Zeitungen und Bücher, viele Schriften konnten nur nach zwangsweisen Korrekturen publiziert werden. Justitia, Fiat Justitia, Auf der Lauer oder Die Gerechtigkeit wacht, 1857 Der Kunstgriff des Malers waren seine Darstellungen von Zollbeamten, Wachposten, Grenzern und Soldaten.

Charakteristisch für Spitzweg sind seine künstlerischen Interpretationen zum Thema Krieg. Er malt nicht dramatische oder heroische Szenerien, sondern Banales und gähnende, strickende oder schlafende Soldaten. Humorvoll hat der Maler Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? einen das Kleinbürgertum, zum anderen aber auch die Wissenschaftsgläubigkeit seiner Zeit und das Gelehrtentum ins Visier genommen.

In seinem Werk offenbaren sich Gegensätze zwischen der damaligen Wirklichkeit und dem vorherrschenden Stubengelehrtentum Beispiel: Kunst und Wissenschaft gemalt um 1880zwischen Naturbegeisterung und Naturferne der bürgerlichen Wirklichkeit Sonntagsspaziergang 1841zwischen tatsächlicher Lebenswirklichkeit und bloßer Theorie Der Alchimist, 1860er Jahre. Das beeinträchtigte auch seine Kunst, obwohl er finanziell große künstlerische Unabhängigkeit hatte.

Es gilt bis heute als Inbegriff von Verfolgung und Unterdrückung von Demokratie, Presse- Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Der von ihm 1860 gemalte Institutsspaziergang offenbart, auch in diesem Bezug, Spitzwegs künstlerische Qualität — eine erfrischende Bereicherung Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? der politischen Landschaft zu seiner Lebenszeit.

Nur ein Mädchen wagt einen Blick auf das Liebespaar am Wegesrand. Auch auf die heutige Gegenwart übertragbar, finden bei Spitzweg staatliche Autorität und Überwachung Ausdruck — nicht nur Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?, sondern explizit auch bedrohliche Symbole eines Repressionsstaates. In seinem Gemälde Justitia von 1857 beobachtet ein Polizist — hinter einer Statue — den Ort für amtliche Bekanntmachungen.

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Dies geschieht im Bild verstohlen und aus dem Schatten einer Hausecke heraus. Spitzweg stellt malerisch zudem Doppelmoral von Priestern und Eremiten dar, die sich Trunk und Völlerei hingeben, die von erotischen Abenteuern träumen und dem weiblichen Geschlecht nachstellen.

Die zölibatäre Barriere stellt er als leicht überwindbar dar. Dies zeigt Spitzweg zum Beispiel im Bildwerk Sennerin und Mönch von 1838 — Geistliche auf der Suche nach Liebesabenteuern und sexueller Lust. Spitzweg gaukelt dem oberflächlichen Bildbetrachter Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? Poesie eine arglos erscheinende Welt vor, die jedoch bei hinterfragendem Hinsehen Doppelbödigkeit offenbart. Ein Poet, dem geordneten Alltag entrückt, in einer Dachstube Zuflucht gefunden, erscheint bei ihm als eine groteske Figur, als ein lebensuntüchtiges Unikum.

Spitzweg bietet Möglichkeiten zu spannenden Entdeckungen, seine Idylle ist trügerisch und sein Witz entlarvt diese. Spitzweg führt auch die Schattenseiten vermeintlich idyllischer Kleinstädte vor, wo jeder sozusagen alles sieht und weiß. Wie dies in permanente Beobachtung und damit in Überwachung umschlagen kann, wird im Bild Gratulant überreicht Blumenbouquet Der ewige Hochzeiter 1872 augenscheinlich.

Dem Kavalier des Gemäldes bietet sich für sein intimes Liebesgeständnis offensichtlich kein Ort der Verschwiegenheit. Rund ein Dutzend Nachbarn, die aus Fenstern blicken oder Passanten, die sich auf der Gasse umwenden, verwandeln Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? Szenerie in einen Ort der sozialen Kontrolle. Diese belegen Spitzweg nicht nur als psychologisch sensiblen Interpreten gebrochener Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

und unglücklichen Daseins, sondern ebenso als schonungslosen Kommentator gesellschaftlicher Missstände. Auch das um 1835 entstandene Blatt Im Putzmachersalon ist als Kritik an bestehenden Verhältnissen zu verstehen, denn Heuchelei und Doppelmoral werden hier dargestellt.

Mit einem Sortiment von Hüten und zahlreichen Schachteln lediglich als Geschäft eines getarnt, handelt es sich bei dem dargestellten Etablissement in Wahrheit um ein Freudenhaus mit regem Betrieb.

Explizit politischen Inhalt hatten dagegen Spitzwegs Zeichnungen für die kritische Wochenzeitschrift. Insbesondere vor und nach den Umsturzjahren von 1844 bis 1852 war dies sein Zyklus Wachtstubenfliegen. Bei Spitzweg wurde dieser sozialkritische und politische Aspekt nicht immer wahrgenommen. Allgemein beschäftigen Spitzweg, in vielen seiner Werke, die Gegensätzlichkeiten von Innen- und Außenwelt, von Mensch und Natur, wenngleich nicht belegbar ist, dass er sich mit diesen philosophischen Konstruktionen eingehender auseinandersetzte.

Die Künstler des expressiven Biedermeier nahmen im Gegensatz zu Spitzweg häufig eine konformistische Haltung des Schweigens ein, um dadurch Repressionen zu entgehen. Den damaligen bundesstaatlichen Strukturen einer angeblichen Gewaltenteilung begegnete er mit Ironie und übte mit verschlüsselten Strategien Kritik an bestehender Ungerechtigkeit. Zahlreiche Werke Spitzwegs offenbaren seine spöttische Haltung gegenüber den Mächten des Staates, insbesondere im Zusammenhang mit Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

Vollzugsorganen, in Form von Zollbeamten, Wachtposten oder Bürgersoldaten. Manchmal entblößt er diese Protagonisten — wie etwa den Fliegenfänger 1848 — in all ihrer Unzulänglichkeit. Bereits eine banale Geste gerät dabei zu unfreiwilliger Komik.

Die Beschäftigungslosigkeit der vielen Uniformierten — in den hoch gerüsteten Zeiten, ohne aber konkrete militärische Auseinandersetzungen — rief bei ihm groteske Darstellungen hervor.

Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

Anstelle von Waffen hält der Wachtposten in Es war einmal Der strickende Wach-posten 1850 Strickzeug in Händen. Militärs gähnen vor Langeweile, vertreiben sich die Zeit mit Fliegenfangen oder sind bei ihrer Wachtaufgabe in seinen Bildern gar als eingeschlafen karikiert.

Beim Bildwerk Päpstliche Zollwache um 1855 wird Korruptheit thematisiert. Während der Beamte das Gepäck untersucht, steckt ihm ein Reisender etwas zu, offensichtlich um ihn über ein beabsichtigtes Zollvergehen hinwegsehen zu lassen.

Die alte Welt der Märchen und Sagengestalten wird der neuen Welt des Wandels und des technischen Fortschritts darin gegenübergestellt. Illies geht der Frage nach, ob Spitzwegs Gnom, Eisenbahn betrachtend gegenüber dem vier Jahre älteren Gemälde von ein Rückschritt sei, und beantwortet sie damit, dass zum einen zwar die Kleinbürgerlichkeit von Spitzwegs Gemälden sichtbar werde.

Eine größere Reisegesellschaft erklimmt die Steigung zum Ort, der nur aus wenigen Häusern zu bestehen scheint und der Weg auf seinem Gemälde den sie beschreiten führt dahinter direkt in die Berge der Alpen.

Der Dampfbootschiffer steht mit Uniformmütze auf dem Oberdeck des Schiffes und schaut dem bewegten Treiben zu. Dieses Gemälde zeigt eine touristische Idylle. Gerade er, als gelernter Apotheker, stand neuen Erkenntnissen offen gegenüber und die durch Wissenschaft generierten Wirklichkeitsvorstellungen entsprachen seinen Überzeugungen.

Er war zudem an der Universität München für die Fächer Chemie, Physik, Botanik, Toxikologie, Zoologie und Mineralogie eingeschrieben. Oft wird in seinen — mitunter ins Schrullige gesteigerten — Gelehrten-Darstellungen auf technische Neuheiten Bezug genommen. Das dargestellte Teleskop des Sterndeuters zum Beispiel verweist auf die optischen Erfindungen des Physikers und zugleich auf die Konstruktionserfolge von in seiner Heimatstadt München.

Nicht nur die Unterhaltungen aus der Naturgeschichte — so der Titel des Grosswerkes vonbefand sich in Spitzwegs Besitz. Es ist auch sein Interesse an den Geisteswissenschaftlern, die seine Werke beleben als Philosophen, Dichter oder Bibliothekare, das bei ihm auffällt. Exotisches Auf einer Reise zur Weltausstellung in London bekam Spitzweg einen kleinen Einblick in die Lebensweise fremder Völker, die er Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?

in Bilder umsetzte. Anders als bei den Disputierenden Mönchen, die am hellen Tag streiten, liegt die Synagoge in einem mystischen Dunkel, in dem sich fromme Juden zum Studium der heiligen Schriften versammelt haben.

Für seine Nichte Nina Spitzweg fertigte er eine Reihe von illustrierten Kochrezepten an, die nach seinen Angaben aus mindestens fünf Kochbüchern stammten. Er kreierte diverse Teemischungen, unter anderem seinen berühmten Fünfkräutertee, den die Phytomedizinerin in alten Quellen entdeckte und anlässlich einer Ausstellung zum 125. Die Ingredienzien des Tees sind, dazu noch.

Es sind auch etliche seiner Briefe veröffentlicht. Er selbst beschrieb diese zweite Passion in mehreren Gedichten.

Wie hoch muß stehen die Nation, Wo jeder sich so fühlt!! Der Grabstein symbolisiert eine Apothekerflasche. Es ist ein Ersatz für den nicht mehr vorhandenen Originalgrabstein. Mehrere Straßen und Wege in Deutschland tragen seinen Namen, so in Bergheim, Frankenthal PfalzGoslar, Heidenheim an der Brenz, Leinfelden-Echterdingen, Pulheim, Regensburg, Schweinfurt, Stendal, Walldorf und Wesseling.

Im Jahre 1938 wurde die Spitzweggasse in Wien-Hietzing nach ihm benannt. Geburtstages gab Deutschland am 7. Februar 2008 eine sowie eine 10-Euro- Auflage 1. Jahrhundert als Kopist von Carl Spitzwegs Werken tätig. Es stammt von Musik sowie und Libretto. Das Werk besteht aus zehn Bildern, die Carl Spitzweg nachempfunden sind. Katalog zur Ausstellung in der Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt 2008 und im Wilhelm-Busch-Museum, Hannover 2009.

Gemälde und Zeichnungen im Museum Georg Schäfer, Schweinfurt. Beschreibendes Verzeichnis seiner Gemälde, Ölstudien und Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz?. Bruckmann, München 1960 Digitalisat: :.

Bilder und Wort von Carl Spitzweg. Schmidt: Carl Spitzweg, Illustrierte Bibliographie. Mit einem Vorwort Wie viel verdient ein praktischer Arzt in der Schweiz? Friedrich Pecht.

Des Meisters Leben und Werk; seine Bedeutung in der Geschichte der Muenchener Kunst. Delphin, München 1913 erste kunsthistorische Monographie zu Spitzweg, die zur Grundlage seiner breiten Anerkennung wurde.

Natur und Naturwissenschaft in seinem Werk. Zur Ausstellung im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt. Pustet, Regensburg 1983,S. Verzeichnis der Werke - Gemälde und Aquarelle. April wird das vielleicht verrückteste Gemälde von Spitzweg versteigert. Der ehemalige bayerische Ministerpräsident schätzt Spitzweg vielleicht auchdeshalb, weil dieser schon im 19.

Jahrhundert Bilder der Transrapid-Strecke zum Münchner Flughafen malte. Ein kulinarischer Streifzug durch die Länder der Österreichischen Monarchie. Amalthea Verlag, 1996,S. November 2019, abgerufen am 20. November 2019, abgerufen am 20.

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