Question: Was ist eine Legende im Text?

Als Legende wird eine erzählende Textsorte bezeichnet, die mit dem Märchen, der Sage, dem Mythos und der Fabel verwandt ist. Die Legende meinte in ihrer ursprünglichen Bedeutung eine Lesung aus dem Leben und Wirken eines Heiligen, die zumeist an seinem Jahrestag vorgetragen wurde.

Wie schreibe ich eine Legende?

Merkmale der Legende:Bezug auf eine frühere Begebenheit (historischer Bezug)Orts- und Zeitangaben sind vorhanden.Es gibt wirklich bestehende Schauplätze.Es geht um Personen, die wirklich gelebt haben.die Handlung bezieht sich auf das Leben eines Heiligen.

Wie fertige ich eine Legende an?

Die Legende ist normalerweise am Kartenrand untergebracht. Sie enthält jeweils eine beispielhafte Darstellung (Symbol, Linie oder rechteckige Fläche) und eine Beschreibung des Dargestellten in Textform.

Was bedeutet der Legende nach?

(die) Leute erzählen (dass) (ugs., Hauptform) · der Legende nach · eine (alte) Legende sagt · es geht das Gerücht · es geht die Sage · es heißt (dass ...) · Gerüchten zufolge (...)

Was versteht man unter einer Legende vom Atlas?

Unter der Legende oder Zeichenerklärung versteht man eine Beschreibung der verwendeten Symbole, Signaturen und Farben einer Karte oder eines Plans.

Was ist eine Legende auf der Karte?

Unter der Legende oder Zeichenerklärung versteht man eine Beschreibung der verwendeten Symbole, Signaturen und Farben einer Karte oder eines Plans.

Wo ist die Legende bei einem Diagramm?

Ein- oder Ausblenden einer Legende Klicken Sie auf das Diagramm, für das eine Legende ein- oder ausgeblendet werden soll. Dadurch werden die Diagrammtools mit den Registerkarten Entwurf, Layout und Format angezeigt. Klicken Sie auf der Registerkarte Layout in der Gruppe Beschriftungen auf Legende.

Meistens handelt es sich um eine bekannte Persönlichkeit, deren Lebensgeschichten anschließend erzählt werden. Oder der Satz kann sogar den Anfang einer fantastischen Geschichte bilden. Der Begriff begegnet Dir nicht nur in der Schule. Definition von Legende Die Legende ist eine Textsorte aus der Gattung der. Als Legende bezeichnet man eine k urze, kulturspezifische Erzählung, die in oder Versform verfasst Was ist eine Legende im Text?.

Die Was ist eine Legende im Text? von Legenden wurden früher zu feierlichen Anlässen vorgetragen. Ursprünglich meinte man mit dem Begriff eine religiöse Lesung, meistens aus dem Leben eines Heiligen. Später erweiterte man den Begriff auf sämtliche Geschichten in Prosa- oder Versform, die ein religiöses Ereignis behandelten oder vom Wirken eines Heiligen erzählten. Die Legende weist folglich Parallelen zu biografischen Tatsachen auf.

Legenden beziehen sich auf Ereignisse, Menschen und auch Orte aus dem echten Leben. Thematisch handeln sie von besonderen Menschen wie Heiligen, die nach Was ist eine Legende im Text? Vorstellungen lebten, oder auch Märtyrern. Auch a ußergewöhnliche Vorkommnisse, wie religiöse Wunder oder bedeutsame Triumphe in einem Kampf, können in einer Legende thematisiert werden. Verwandte Textsorten der Legende sind dasdie und die.

Mit diesen Textsorten verbindet die Legende, dass auch sie teilweise fiktive Elemente beinhaltet. Grundlegend basiert der Kern einer Legende aber immer auf realen Personen oder Ereignissen. In jeder Kultur kann man eigene Legenden finden, die für die jeweilige Kultur spezifisch sind. Damals hatten Legenden also bereits die Funktion, vorgelesen zu werden.

Was ist eine Legende im Text?

Sie erzählten vom Leben, Tod Was ist eine Legende im Text? Martyrium der heiligen Personen. Damit sollten die religiösen Persönlichkeiten gefeiert werden. Als Martyrium bezeichnet man in der Religion das schwere Leiden, oftmals bis zum Tod, dass Gläubige für ihre religiösen Überzeugungen erdulden.

Damit bildet die Legende eine eigene Textsorte. Vor allem bei Menschen kann das schon zu Lebzeiten geschehen, wenn man eine besonders außergewöhnliche Lebensgeschichte hat. Aufgrund seiner Erfolge bezeichnete er sich bereits zu Lebzeiten als lebende Legende. Diese Bedeutung des Begriffs stammt aus dem Mittelalter, in dem Legenden über Heilige unkritisch von deren Wundern erzählten.

Auch heute noch nutzt man deshalb den Begriff auch abwertend für Vorurteile oder Behauptungen, die nicht belegt oder falsch sind. Von einer Legende kann man auch sprechen, wenn man die Erklärung zu den Abbildungen auf einer Landkarte meint, die meistens am Rand stehen.

Weil es in diesem Text aber um die literarische Gattung der Legende geht, kannst Du Dir diesen Fakt für den Geografieunterricht merken. Entstehung der Textart Legende Legenden lassen sich bis in die Antike zurückführen. Die zu dem Zeitpunkt entstandenen Was ist eine Legende im Text? handelten von Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer vorbildlich-religiösen Charakterzüge als Heilige verstanden wurden.

Man bezeichnet diese Texte heute auch noch als Heiligenlegenden. Zur Zeit der Antike wurden die Legenden hauptsächlich mündlich weitergegeben. In Deutschland ist primär die Legende des Jesus Christus und seiner Apostel bekannt. Ferner sind auch zahlreiche Apostellegenden, Mönchslegenden oder Bischofslegenden, wie die des heiligen Nikolaus, verbreitet.

Als Apostel bezeichnet man die Glaubensverkünder, die die Geschichten von Jesus Christus in der Welt verbreiteten. Der Legende nach stieg Jesus auf einen Berg, um allein zu sein und Jehova anzurufen. Dort betete er die ganze Nacht lang, damit er schließlich entscheiden konnte, welche Männer er auswählen sollte, um ihn zu begleiten.

Am Morgen rief Jesus schließlich 12 seiner Jünger zu sich und wählte sie als Apostel aus. Ihre Namen waren Petrus, Matthäus, Andreas, Johannes, Jakobus, Thomas, Philippus, Simon, Bartholomäus, Jakobus der Sohn des AlphäusThaddäus und Judas Iskariot Diese 12 Männer begleiteten Jesus auf seinen Reisen, wurden von ihm geschult und sollen von Jehova auch besondere Fähigkeiten erlernt haben wie die Macht, Kranke zu heilen.

Nach der Kreuzigung von Jesus Christus zogen sie in die Welt hinaus, um das Christentum zu verbreiten. Die genauen Taten der Apostel sind der Apostelgeschichte aufgeschrieben. Sie ist im Neuen Testament zu finden und ein Grunddokument des Christentums. In der Apostelgeschichte wird beschrieben, wie die 12 Apostel das Christentum über die jüdischen Gemeinden hinaus in der Welt bekannt machten.

Der Überlieferung zufolge sind elf der Apostel den Märtyrertod gestorben und nur Johannes soll als Letzter friedlich verstorben sein. Viele der im antiken Christentum entstandenen Legenden wurden im Mittelalter zu Epen in Was ist eine Legende im Text? Versen umgewandelt.

Mit zu den bekanntesten gehören die der Epiker Hartmann von Aue, Konrad von Würzburg oder Rudolf von Ems. Während des Mittelalters entstanden sogenannte Passionare. Das sind Sammlungen von verschiedenen älteren Legenden über die Heiligen und Märtyrer christlichen Kirche.

Sie stammt von den Jesuiten Johannes Bolland und Heribert Rosweyde. Bis heute wird sie durch die Gesellschaft der Bollandisten fortgeführt und erweitert. Erst in der Renaissance 15. Erasmus von Rotterdam zog eine strikte Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion, also frei erfundenen Erzählungen und historischen Tatsachen, denn Fakten könne man stets auf ihre Wahrheit hin prüfen. Nach Rotterdam galten nur die Fakten als für die humanistische Bildung des Menschen geeignet. Er arbeitete als Theologe, Priester und Philologe und schrieb zahlreiche Bücher.

Als Humanist vertrat er die Ansicht, dass das Denken und Handeln des modernen Menschen von Bildungsidealen der griechischen und römischen Antike abgeleitet werden sollte. Beispielsweise steht das Bewusstsein für die Würde des Menschen im Zentrum. Auch der Urheber der Reformation, Martin Luther, vertrat den Standpunkt, dass frei erfundene Erzählungen aus der humanistischen Bildungsidee auszuschließen waren. Er begegnete hauptsächlich den Erzählungen von göttlichen Wundern mit Skepsis.

Durch den neuen kritischen Denkansatz zur Zeit der Aufklärung im 17.

Was ist eine Legende im Text?

Jahrhundert verlor die Legende an Attraktivität. Diese stammen vom Philosophen Immanuel Kant, der zu den wohl wichtigsten Denkern der deutschen Aufklärung zählt.

Mit diesem Ansatz wandte man sich hin zu einer rationalen Vernunft, die den eigenen Verstand in den Vordergrund stellte und sich auch gegen Was ist eine Legende im Text? richtete.

Die religiösen Bezüge und teilweise fiktiven Elemente der Legenden widersprachen somit dem damaligen Zeitgeist. Erst in der Romantik erlebte die Legende einen neuen Aufschwung. Die Romantiker widersprachen der gesellschaftlichen Entwicklung, Legenden und Mythen naturwissenschaftlich erklären zu wollen. Der Wunsch nach dem Geheimnisvollen und Unerklärlichen kam erneut auf und auch das Mittelalter, in dem der mythische christliche Glauben große Bedeutung hatte, wurde wieder herbeigesehnt.

Heutzutage sind meist Urban Legends als moderne Form der traditionellen Legenden geläufig. Solche modernen Geschichten werden auch als Großstadtlegenden bezeichnet. Urban Legends sind Schauergeschichten, skurrile Erzählungen oder auch Großstadtsagen, die heute mündlich, aber vor allem auch online über soziale Netzwerke verbreitet werden. So lässt sich ihr Was ist eine Legende im Text? nicht zurückverfolgen und auch der Wahrheitsgehalt der Erzählung kann nicht geprüft werden.

Eine Urban Legend ist zumeist eine fiktive Geschichte, die aus der modernen Populärkultur entstanden ist. Wie bei einer traditionellen Legende lassen sich dabei die Überreste von realen Geschichten und Personen erkennen, jedoch wurden diese so übertrieben und verfälscht, sodass die Überlieferungen schließlich den realen Bezug verloren haben.

Merkmale einer Legende In der Schule werden Dir wahrscheinlich am häufigsten solche Legenden begegnen, die von Heiligen oder Helden mit einem vorbildlichen Leben handeln. Diese zeichnen sich durch bestimmte Merkmale aus, während besonders moderne Legenden von diesen auch abweichen.

Die folgenden Merkmale treffen deshalb auch eher auf klassische Legenden zu. Achtung: Besonders bei modernen Was ist eine Legende im Text? oder auch Wanderlegenden sowie Volkslegenden findest Du diese Merkmale also nicht zwangsläufig.

Was ist die Liebe?

Religiöse Inhalte Legenden wurden ursprünglich verbal als Heiligengeschichten vorgetragen und verbreitet. Besonders im Mittelalter erfreuten sie sich deshalb großer Beliebtheit.

Daher erkennt man häufig religiöse Inhalte in den Heiligenlegenden. Dabei kann es sich um heilige Personen handeln, die gottgefällig Was ist eine Legende im Text? oder sich im Namen ihrer Religion geopfert haben. Genauso können aber auch bedeutsame religiöse — vorwiegend christliche — Ereignisse wie Wunder, Kämpfe oder auch Heilungen thematisiert werden.

Christliche Figuren Im Zentrum einer Legende stehen berühmte religiöse Persönlichkeiten und deren Leistungen. Die Figuren sind häufig Märtyrer, Ordensstifter, Heilige oder Apostel, aber auch Mönche und Wunderheiler. Innerhalb der Legende werden sie heldenhaft dargestellt, um als Vorbilder für das eigene Handeln zu gelten. Oft werden die Protagonisten beim Namen genannt. In modernen Legenden sind die handelnden Personen auch normale Menschen, Was ist eine Legende im Text? oder Prominente.

Sie müssen nicht mehr unbedingt einen Bezug zum Christentum haben. Realitätsnähe Obwohl Legenden außergewöhnliche Begebenheiten thematisieren und dabei auch gerne mit fiktiven Elementen arbeiten, basieren sie auf realen Ereignissen. Sowohl die Orts- und Zeitangaben, als auch die Protagonisten und Schauplätze einer Legende entsprechen in ihrem Kern der Realität. So geht es um Personen, die wirklich einmal gelebt haben, und tatsächlich bestehende Schauplätze.

Deswegen findest du innerhalb der Legenden nicht nur die Namen der handelnden Figuren, sondern auch die tatsächlichen Namen der Handlungsorte sowie konkrete Zeitangaben. Historischer Kern Da eine Legende bedeutende Figuren oder Ereignisse in den Vordergrund stellt und immer eine Nähe zur Realität bewahrt, hat sie auch stets einen historischen Kern. Dadurch sind Legenden auch oft an Fakten angelehnt, auf denen die Erzählung aufgebaut wird.

Durch übertriebene Darstellungen oder Ausschmückungen werden diese allerdings häufig in den Hintergrund gestellt. Verschiedene Formen der Legende Unter den Legenden lassen sich verschiedene Formen identifizieren.

Die klassische Legende, die sich mit religiösen Geschichten oder dem Wirken heiliger Personen befasst, kann als Heiligenlegende bezeichnet werden. Es gibt aber auch noch weitere Arten von Legenden. So existiert noch die Volkslegende, die sich auch mit dem vorbildlichen Handeln von Persönlichkeiten beschäftigt, dabei aber nicht unbedingt auf den christlichen Glauben zurückgreift sowie die Wanderlegende.

Heiligenlegende Die Heiligenlegende zielt darauf ab, das Was ist eine Legende im Text? moralisch sowie religiös zu belehren. Sie stammt aus der Antike. Besonders im Mittelalter berichtete sie häufig unkritisch über Wunder, Erscheinungen sowie das Leben oder den Tod von Heiligen.

Besonderer Fokus wird dabei auf das Verkünden einer bestimmten Glaubenswahrheit gelegt, sodass vor allem das göttliche Heilwirken thematisiert wird. Zu den klassischen Heiligenlegenden des Christentums gehören unter anderem die Legende von Sankt Martin oder dem heiligen Nikolaus. Heiligenlegenden sind zumeist in schriftlicher Form überliefert und werden deshalb auch literarisch gerne aufgegriffen. Die Legende des Sankt Martin beruht auf den Ereignissen im Jahre 334. Im Winter soll der Bischof Martin von Tours auf einen unbekleideten Mann getroffen sein.

Daraufhin zerteilte Martin seinen Mantel mit seinem Schwert in zwei Teile und gab dem Bettler eine Hälfte. Jedes Jahr am Martinstag erinnern wir uns an ihn. Die Legende des heiligen Nikolaus beruht auf den Bischof Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert für sein Volk unverhofft Getreidelieferungen besorgte. Dadurch konnte er den nagenden Hunger stillen.

Dezember, an seinem Todestag, feiert man den Nikolaustag. Volkslegende Die Volkslegende ist mit der Volkssage verwandt und legt den Fokus nicht unbedingt auf den christlichen Glauben, sondern vor allem auf das vorbildliche Handeln einer bekannten Persönlichkeit. Dabei können Ritter oder Freiheitskämpfer — aber in der modernen Zeit auch Politiker oder Prominente — die Hauptpersonen sein, ohne, dass diese unbedingt mit Religion zusammenhängen.

Um diese berühmten Personen hat sich dann aufgrund ihrer Bekanntheit eine Legende entwickelt. Eine bekannte Volkslegende ist die des Ungeheuers von Loch Ness. Angeblich soll Nessie auch einem Dinosaurier ähnlich sehen.

Das Ungeheuer soll im Loch Ness, einem Süßwassersee in Schottland, leben. Seit der ersten datierten Erwähnung des Monsters von Loch Ness im Jahr 565 gab es bis in die heutige Zeit immer wieder Erwähnungen von angeblichen Sichtungen oder Beweisen für seine Existenz.

Wanderlegenden Wanderlegenden sind Legenden, die grundsätzlich den gleichen Inhalt aufweisen und sich nur in Details voneinander unterscheiden. So ändern sich etwa die Personen oder der Handlungsort.

Man kann so aber im Laufe der Zeit dieselbe Geschichte an unterschiedlichen Orten, mit verschiedenen Hauptfiguren finden. Es kann sogar dazu kommen, dass ein und dieselbe Tat verschiedenen Personen zugeschrieben wird. Eine bekannte Wanderlegende ist das Urteil des Königs Salomo. Einst stritten sich zwei Frauen um dasselbe Neugeborene und behaupteten beide, die Mutter des Kindes zu sein. Da befahl König Salomo, das Kind mit dem Schwert zu zerteilen, sodass jede Mutter eine Hälfte bekommen könnte.

Daraufhin verzichtete eine der Frauen auf das Kind, um ihm das Leben zu retten und zeigte somit, dass sie die wahre Mutter war. Unterschied zwischen Legende, Sage, Fabel und Märchen Eine Was ist eine Legende im Text? beim Erkennen einer Legende ist ihre Ähnlichkeit zu verwandten.

Um die Legende von der zu unterscheiden, kannst Du Dir aber merken, dass traditionelle Legenden immer von Heiligen berichten, während in einer keine religiösen Bezüge zu finden sind! Beispiele für Legenden Auch wenn es zahlreiche Beispiele für Legenden gibt, haben im Laufe der Zeit einige von ihnen besonders große Bekanntheit erlangt.

Deswegen findest Du hier einige Beispiele für bekannte Legenden, die schon lange bestehen und überliefert wurden, aber auch für eine moderne Urban Legend.

Die Legende von Jeanne d'Arc Ein Beispiel für eine Volkslegende ist die Legende von Jeanne d'Arc, die auf historischen Fakten beruht. Rückwirkend wird sie ebenfalls als Heiligenlegende betrachtet. Jeanne d'Arc ist eine französische Nationalheldin, die im 15. Unter anderem ist sie auch als Jungfrau von Orléans oder Johanna von Orléans Was ist eine Legende im Text?

und wird als Heilige im römisch-katholischen Glauben verehrt. Im Hundertjährigen Krieg von 1337 bis 1453 kämpfte sie als Befreiungskämpferin für Frankreich.

Nach Frankreichs Niederlage in der Schlacht von Compiègne wurde sie an die Engländer ausgeliefert. In einem Kirchenprozess sollte sie wegen Hexerei und Ketzerei verurteilt werden. Das Urteil wurde durch den Bischof von Beauvais, Pierre, Cauchon, gesprochen, der auf der Seite der Engländer stand. Jeanne d´Arc wurde wegen Verstößen gegen die kirchlichen Gesetze verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Mit der Aufhebung des Urteils 24 Jahre später wurde sie zur Märtyrerin erklärt, da sie für ihren Dienst an Frankreich von der Kirche verurteilt wurde und in den Tod gegangen ist.

Erst 1909 wurde sie vom Papst Pius X. Die Legende der Bloody Mary Mit großer Wahrscheinlichkeit hast Du die Legende der Bloody Mary schon mal gehört. Bloody Mary ist die Spukgestalt einer modernen Volkslegende, beziehungsweise Urban Legend.

Der Geist ist an eine Frau angelehnt, die als Mary Worth, Mary Wales oder Mary Name im 17. Jahrhundert in Massachusetts gelebt haben soll. Außerdem sei sie als Hexe in Salem erhängt oder verbrannt worden. Andere sagen wiederum, dass sie von ihrem Liebhaber ermordet worden sei. Auch soll sie die Fähigkeit besessen haben, die Zukunft vorauszusagen. Jahrhundert entwickelte sich dann eine Mutprobe unter Jugendlichen.

Die Legende von Robin Was ist eine Legende im Text? Eine weitere Legende, die Dir vielleicht durch Filme bereits bekannt ist, ist die Legende von Robin Hood.

Robin Hood war der Held einiger mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Balladen. Als Räuber mit einfacher Herkunft bestahl er die reichen Adeligen und gierigen Geistlichen. Während er in der mittelalterlichen Zeit überwiegend als grausam dargestellt wurde, entwickelten sich die Geschichten rund um den Dieb zunehmend positiver.

So wurde er zum Sinnbild für soziale Gerechtigkeit und zum Patrioten Großbritanniens, da er seine Beute den Armen überließ. Ob wirklich ein Held mit dem Namen existierte, ist unklar. Stereotypisch für Robin Hood sind Pfeil und Bogen. Schauplätze und handelnde Figuren werden deshalb beim Namen benannt.

Heiligenlegenden konzentrieren sich darauf, das Volk auf moralischer und religiöser Ebene zu belehren, während Volkslegenden den Fokus auf ein vorbildliches Handeln legen. Beim Schreiben einer Legende muss man darauf achten, die Schauplätze und Charaktere beim Namen zu nennen. Außerdem benötigt man konkrete Zeitangaben, damit der historische und reale Kern der Legende deutlich wird.

Man kann aber beim Schreiben einer Legende auch übertriebene Darstellungen nutzen, um den realen Kern in den Hintergrund zu rücken. Man unterscheidet zwischen Heiligenlegenden und Volkslegenden. Erstes konzentriert sich darauf, das Volk auf moralischer und religiöser Ebene zu belehren. Volkslegenden legen den Fokus auf ein vorbildliches Handeln. Auch gibt es Wanderlegenden, bei denen der Inhalt derselbe bleibt, aber die Schauorte und Handlungsträger abweichen.

Was ist eine Legende?

Eine Legende hat zunächst einen hohen Realitätsanspruch, weshalb in eine Legende eine klare örtliche und zeitliche Einordnung gehört. Außerdem findet man in tradtionellen Legenden einen Bezug zu religiösen Personen oder auch in modernen Legenden Was ist eine Legende im Text?

Bezug zu anderen prominenten Persönlichkeiten. Zu einer Legende gehört außerdem ein wahrer historischer Kern sowie häufig ein religiöser Bezug. Davon kann man bereits ableiten, welche Funktion die Legende ursprünglich verfolgt hat: so las man im Gottesdienst eine Geschichte eines Heiligen vor. Irgendwann galt nicht nur das Vorlesen der Geschichte, sondern auch das Verfasste als Legende. Thematisch handelten traditionelle Legenden in der Regel von einem Heiligen, der nach Gottes Vorstellungen lebte.

Aufgrund dessen besitzt dieser Heilige eine Vorbildfunktion. Andere Themen sind religiöse Ereignisse wie Wunderheilungen oder bedeutsame Kämpfe. In modernen Legenden sind diese religiösen Bezüge aber oft nicht mehr zu finden. In der Regel werden die Schauplätze und auch die handelnden Figuren beim Namen genannt, um zu verdeutlichen, wer im Text dargestellt wird. Sowohl die Orts- und Zeitangaben als auch die Protagonisten und Schauplätze entsprechen in ihrem Kern der Realität.

So geht es um Personen, die wirklich einmal gelebt haben, und um tatsächlich bestehende Schauplätze.

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